Wer eine Fritteuse hat, einen Balkon mit Stromanschluss oder
keine Angst vor vorübergehendem Fettgeruch in der Wohnung kann sich an
diesem köstlichen Klassiker der indischen Küche versuchen.
Achtung: Ein bisschen Zeit einplanen. Das Gericht besteht aus mehreren Stufen... Aber es lohnt sich!
1) Der Teig:
400 gr Mehl, 1/4 TL Salz, 100 gr zerlassenen Butter oder Ghee und 150
ml kaltes Wasser zügig zu einem geschmeidigenTeig verkneten. In
Frischhaltefolie mind 1h im Kühlschrank ruhen lassen (gerne auch über
Nacht).
2) Die Füllung:
in einer Pfanne bei mittlerer Hitze 4 EL Ghee oder Öl erhitzen und 1 TL Kreuzkümmelsamen
1/2 TL Bockshornsamen
1 TL geriebenen Ingwer
1/2 TL Haldi (Tumeric)
1/2 TL gem. Koriander
1/4 TL Asafötida (Teufelswurz), kann man auch weglassen
1/4 TL gem. Nelken
1/2 TL gem. Zimt
kurz anrösten. Dann 2-3 geschälte, sehr fein gewürfelte Kartoffeln und etwas fein
gewürfelter Blumenkohl dazugeben und schmoren bis das Gemüse weich ist
aber nicht matschig! 200 gr vorgekochte Erbsen (kann gerne TK sein)
dazugeben.
Beiseite stellen, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken und abkühlen lassen.
3) Füllen:
Den Teig zu runden Kreisen (ca. 15 cm Durchmesser) ausrollen. Die
Kreise in der Mitte mit einem Messer halbieren. Die Halbkreise zu 1/4
Kreisen zusammenklappen. Dabei die Ränder etwas befeuchten. Etwas von
der Gemüsefüllung in die so entstandene Tasche reingeben und den offenen
Rand der Tasche zusammenfälteln.
Nachdem man sich so
durchgearbeitet hat muss man die Kunstwerke nur noch in heissem Fett
schwimmend goldbraun ausbacken. Ca. 10-15 min , ab und zu mit der
Schaumkelle wenden bis sie goldbraun sind.
Rausnehmen und auf Küchenkrepp abtropfen lassen.
Die Samosas heiss mit Mangochutney, Joghurt und Minzsoße servieren.
